Dichtung und Wahrheit
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Montag, 15. April 2013
Dienstag, 5. März 2013
Unsere Bücher bei Frau MiMa


Gastbeiträge zum Thema AUSZEIT hat sich Indre von ein paar Bloggerinnen gewünscht, derzeit veröffentlicht sie jeden Tag einen davon auf ihrem wunderbaren Blog Frau MiMa. Viele kreative Texte sind auf diesem Weg entstanden und vor allem traumschöne Bilder (das Alltags-Knäuel von Isabell ist mein Favorit!), die einen Besuch sehr lohnend machen. NOCH lohnender als sonst.
Donnerstag, 14. Februar 2013
Frühlingsblumen
Frühlingsblumen, so weit das Auge reicht. Tulpen und Ranunkeln sind mein Traumpaar des Monats.
Was ist Eures?
Samstag, 12. Januar 2013
Sonne am Samstag
Gemütlicher Samstag. Draußen Sonne und Eiseskälte, drinnen Harmonie.
Jeder hat hier so rumgepusselt. Große Liese am Klavier, kleine Liese im Puppenparadies, der Sohn schlendert zwischen beiden hin und her.
Nicht zu früh aufgestanden, Zeitung gelesen, Kaffee getrunken. Ein bisschen fotografiert, ein bisschen aufgeräumt, ein bisschen vorgelesen.
Wenig bis gar kein Streit, mittags Pfannkuchen gebacken. Abends Kinder zu den Großeltern und mit dem Mann ins Kino: Silver Linings.
Sehr empfehlenswert, in jeder Hinsicht.
Montag, 3. Dezember 2012
Advent im Glas
Ein Lichtlein brennt. Also, gestern.
Wünsche allgemein eine ruhige Adventszeit. Natürlich wird niemand sie haben, das ist klar. Wir zumindest fühlen uns schon jetzt, am ersten Wochenende, vollkommen überstresst von all den Terminen, die in unserem Kalender stehen und entspannte Waldspaziergänge oder Bummel über Adventsmärkte effektiv verhindern. Neben Weihnachts- und Nikolausfeiern haben manche Menschen auch noch Geburtstag. Es gibt Weihnachts-Ballett, Geigen- und Cello-Auftritte und in der Liesen-Klasse eine Probe über Pilze mit ambitioniertem Lernpensum. Röhren, Leisten, Lamellen. Sporenlager, Manschette, Fadengeflecht.
Wünsche allgemein eine ruhige Adventszeit. Natürlich wird niemand sie haben, das ist klar. Wir zumindest fühlen uns schon jetzt, am ersten Wochenende, vollkommen überstresst von all den Terminen, die in unserem Kalender stehen und entspannte Waldspaziergänge oder Bummel über Adventsmärkte effektiv verhindern. Neben Weihnachts- und Nikolausfeiern haben manche Menschen auch noch Geburtstag. Es gibt Weihnachts-Ballett, Geigen- und Cello-Auftritte und in der Liesen-Klasse eine Probe über Pilze mit ambitioniertem Lernpensum. Röhren, Leisten, Lamellen. Sporenlager, Manschette, Fadengeflecht.
Samstag, 24. November 2012
Unter Robotern
Zurück auf dem Blog!
Habe mich eine Weile mit der Frage befassen müssen, wie ich hier bei Fuchs & Hase meinen Speicherplatz erweitern kann. Ist jetzt gelöst, es kann munter weitergehen, endlich.
Diese Woche ist ein blaues Paket aus Belgien bei uns eingetroffen und hat dem Sohn eine neue Bettwäsche gebracht. Sein Babybett ist ja mittlerweile Geschichte, er schläft auf einer Matratze auf dem Fußboden und zu Weihnachten soll dann ein richtiges Bett ins Sohnzimmer einziehen. Decke und Kissen im Großformat sind schon da, also muss dazu auch Jungs-Bettwäsche her, ist klar.
Samstag, 27. Oktober 2012
Schnee und Sofa
Es schneit. Noch nicht überzeugend, aber deutlich erkennbar. Draußen liegen ein paar weiße Streifen auf der Matschwiese, im Flur ein Berg feuchter Wintermäntel, Schals, Mützen und Handschuhe.
Natürlich mussten alle drei Kinder gleich raus, als sie den Schnee gesehen haben. Natürlich waren alle Wintersachen noch in Kisten verpackt im Abstellraum gelagert. Natürlich gab es Chaos und Geschrei, bis jeder alles hatte, was er suchte. Und natürlich waren alle nach sieben Minuten dann wieder im Haus.
Winterzeit ist Sofazeit. In diesem Jahr in veränderten Farben: Die erwähnten Kissen sind fertig (schon länger), es gab einen Teppichtausch mit dem Liesen-Zimmer (noch nicht so lange) und das Holz für den Ofen liegt erwartungsfroh in den Körben. Wir sind gerüstet.
Also darf es ruhig schneien.
Freitag, 28. September 2012
Lones Lichter
Neu im BauHaus: Kerzenhalter aus der Werkstatt der Keramikerin Lone Petersen. Gerade in Kopenhagen entdeckt. Handmade in Denmark. Verliebt. Mitgenommen.
Die Liaison dauert an.
Samstag, 15. September 2012
Zimmer vom kleinen Lieschen
Zum Schulanfang gab es natürlich nicht nur eine gut gefüllte Schultüte, sondern auch den allerersten Schreibtisch für die kleine Liese.
Wir haben uns für eine einfache Eichenplatte entschieden, die die Nische zwischen Wand und Sitzfenster voll ausnutzt, dazu ein filigranes Tischbein. Das Wandbild soll ja sichtbar bleiben. Zwei kleine Regale hat uns der Schreiner eingepasst, bei Bedarf gibt es vielleicht später noch einen Rollcontainer mit Schubladen dazu. Stuhl und Lampe stammen von Sperrmüll und Flohmarkt, das Enna-Buchstabenposter ist auch ein Geschenk zum ersten Schultag. Passt ja so gut dazu.
Mir gefällt's sehr, und die kleine Liese ist natürlich glücklich über diesen Zuwachs und malt und klebt und schneidet schon fleißig am neuen Tisch.
Und weil wir gerade dabei sind und auch in den Ferien so schön ausgemistet und aufgeräumt haben, zeige ich Euch doch gleich das ganze Zimmer. Den Seestern im Erdbeerrahmen hat das kleine Lieschen übrigens selbst gefunden. An der Ostsee.

Und das ist auch noch neu: Das Lauselieschen ist eigentlich kein Lauselieschen mehr, sondern ein sehr vernünftiges Lieschen und Schulmädchen geworden. Zumindest meistens. Deshalb stimmt der Lauser-Name für mich nicht mehr so richtig. Weil ich meine Mädchen aber beide gerne mal "Liese" nenne, werde ich bei diesem Teil bleiben und die Lauseliese zur kleinen Liese werden lassen.
Passt irgendwie besser.
Samstag, 8. September 2012
die rote Bank
Leipzig, beim Möbelschweden. Unterbrechung der langen Urlaubsfahrt wegen Mittagessen.
Gebraucht haben wir natürlich nichts. Aber was soll ich sagen: Die kleine rote Bank KONNTE ich nicht im Laden zurück lassen. Sie stand, als wir ins Foyer kamen, direkt vor mir und bat mich, uns in BauHaus begleiten zu dürfen.
Ein Plätzchen würde sie dort schon finden, meinte sie. Sie sähe überall gut aus. Als Bücherablage neben dem Sofa womöglich. Als Ausstellungsfläche für Kinderkunst vor dem Fenster. Oder einfach im Flur, zum Schuheanziehen.
Nee, hab ich gesagt, für Schuheanziehen haben wir schon einen Hocker. Und dass sie wohl kaum noch in den gelben Bus reinpassen würde, so voll wie der schon sei mit Menschen und Taschen und Schlafsäcken.
Ach komm, sagte sie.
Na okay.
Jetzt steht die rote Bank am Esstisch. Logenplatz. Mittendrin im Getümmel. Hat sich auch gleich wohlgefühlt, ist ja kein Wunder. Von wegen Bücherablage.
In direkter Nachbarschaft: Die neue Lampe. Erinnert Ihr Euch? Am Ende haben wir uns für Workshop von house doctor entschieden. Sieht gut aus und ist doch deutlich günstiger zu haben als Hang Lamp und PH 5. Das blaue Kabel ist der Hit!
Alles neu macht der September, wie jedes Jahr.
Bei Euch eigentlich auch?
In direkter Nachbarschaft: Die neue Lampe. Erinnert Ihr Euch? Am Ende haben wir uns für Workshop von house doctor entschieden. Sieht gut aus und ist doch deutlich günstiger zu haben als Hang Lamp und PH 5. Das blaue Kabel ist der Hit!
Alles neu macht der September, wie jedes Jahr.
Bei Euch eigentlich auch?
Dienstag, 31. Juli 2012
KeineKauflädenKaufen!
Kruschen, Klappern, Räumen, Rücken. Das sind die Geräusche, die uns signalisieren, dass im Lauseliesen-Zimmer gerade etwas Interessantes entsteht.
Diesmal: Der Kaufladen. Ein Tisch, ein Türrahmen, ein Teppich zum Aufhübschen. Puppengeschirr als Ware. Ein kleiner Bruder, der sich gerne sehr viel Puppengeschirr anschaffen möchte. Das kann schon mal länger dauern. Also noch ein gemütlicher Fliegenpilz-Hocker für die Geschirr-Verkäuferin.
Mehr braucht's echt nicht, wa?
Montag, 23. Juli 2012
Wolkenkonferenz
Die Schmetterlings-Samenmischung ist aufgegangen. Vor dem Haus wird fleißig geblüht. Hauptrolle: Weiße Blumen, die mir bis zur Schulter reichen und deren Namen ich nicht kenne. Wie kleine Wolken schweben ihre Blütenköpfe über der Wiese, massenhaft.
Glücksrausch, viele Male am Tag!
Montag, 16. Juli 2012
Teppichglück
Könnt Ihr Euch erinnern?
Hier seht Ihr die "schwierige Leseecke", zu der so viele von Euch schon tolle Ideen geäußert haben. Ganz durch bin ich mit dem Thema noch nicht, ich probiere immer wieder ein bißchen rum und rum. Momentan steht das Sofa leicht schräg, das Regal ist noch da. Aber seit gestern gibt es eine große Verbesserung: Ein neuer Teppich ist angekommen.
Es ist ein Belohnungsteppich. Im vergangenen April hatte ich eine sehr doofe Uniprüfung zu machen und den ganzen Winter über dafür gelernt. Dieser Teppich war danach mein Geschenk an mich selbst. Nun ist er in einem schweren Paket endlich hier eingetroffen.
Dienstag, 10. Juli 2012
Lauseliesels Gänseliesel
Eine Gänseliesel. Aus dem Sozialkaufhaus. Teilt sich ab sofort mit unserer Liesel ein Zimmer. Mit der Lauseliesel nämlich, über deren Bett sich diese kleine Sammlung selbstgemalter Bildern befindet.
Unter den Füßen der neuen Mitbewohnerin sind, wie Ihr seht, die Blättermännchen vom letzten November gelandet. Rechts darüber ein grasendes Reh im Herbstwald. Die beiden großen Bilder sind schon älter: Oben das Schneemann-Mädchen, unten Hexen, die Walpurgisnacht feiern. Viele Hexen. Wenn schon, denn schon.
So kennen wir die Lauseliese!
Donnerstag, 5. Juli 2012
Arrivederci
Nach wie vor viel Arbeit. Trotzdem ein kleiner Post.
Es liegt nämlich ein Mama-Sohn-Nachmittag hinter mir - beide Liesen waren unterwegs -, und zwar ein sehr produktiver: Wir zwei haben heute zusammen das Gitterbett rausgeschmissen. Immerhin befindet sich der Sohn nun im vierten Lebensjahr, und dieses fortgeschrittene Alter macht sich allmählich überall bemerkbar: Es wird in ganzen Sätzen gesprochen, die Bilderbücher haben eine Handlung, die Windeln sind (fast) weg, der Kinderwagen steht (meist) im Schuppen und im Herbst wechselt der Sohn (sicher!) aus der Kita in den Kindergarten. Folgerichtig hieß es heute: Arrivederci Babybett.
Wir haben jetzt erstmal eine große Matratze hingelegt. Dann ist es nicht so hoch, wenn uns der Lütte während der Nacht mal auf die Auslegeware purzelt. Hinter der Matratze klemmt ein schräges Brett zum Anlehnen, das ich mit einem dunkelgrauen Walkstoff bespannt habe. Neu eingezogen ist die Lampe Mayday in schwarz, die bunten Bücher wohnen schön in Reichweite. So wird der Schlafort gleich zum gemütlichen Leseplatz.
Langfristig stelle ich mir ein Kastenbett in dieser Ecke vor, vier weiße Bretter und ein Lattenrost, auf Maß in die Nische eingepasst.
Das wird erst schick. Schnell größer werden, Sohn!
Sonntag, 3. Juni 2012
Bastelzimmer
Ja, es wird gebastelt bei uns. Viel.
Dieser Raum, den wir mittlerweile Bastelzimmer nennen, war schon in unserem früheren BacksteinHaus vorhanden und hieß damals noch Gästezimmer. Es stand ein großes Bett darin - und sonst nichts. Dafür flogen im restlichen Haus die Bastelsachen überall herum.
Besuch, der über Nacht bleibt, haben wir oft. Schließlich leben Freunde und Verwandte über ganz Deutschland verteilt. Noch öfter aber sitzen wir da und malen und werkeln und kruschen herum. Und wollten dafür endlich einen festen Ort haben.
Also wurde das große Bett verkauft und durch ein Schlafsofa ersetzt. Aus dem Baumarkt kamen ein paar Platten als Arbeitstische dazu, eine Wand wurde mit Tafelfarbe gestrichen. Danach haben wir in diesem Raum so viel Zeit verbracht, dass wir nicht mehr auf ihn verzichten wollten.
Deshalb gibt es nun auch im BauHaus wieder genau so ein Zimmer. Tafelfarbe ist jetzt nicht mehr dabei. Aber die blaue Wand (gegenüber dem Schubladenschrank) haben wir aus dem BacksteinHaus übernommen. Es ist ein freundliches Blau, hell und kühl.
Salbeiblau.
Donnerstag, 31. Mai 2012
Musik, Musik
Wobei die Liesen nicht immer glücklich darüber sind, auf ihren Instrumenten üben zu müssen. Wenn sie ein Stück mal können, wird es mit Begeisterung gefiedelt. Aber bis dahin ist es oft ein steiniger Weg.
Das Lauselieschen mit seinem klitzekleinen Cello ist in dieser Hinsicht eher stoisch veranlagt und sägt das Pensum im ICE-Tempo runter. Um möglichst schnell fertig zu sein, natürlich. Die Liese aber neigt zum Wutausbruch. Da gerät die Geige mitunter ernsthaft in Gefahr.
Zum Runterkommen kann dann mal ein Liedchen helfen, aus einem unserer schönen Bücher hier. Denn Singen liebt die Liese immer - und ich holpere und stolpere mich dazu durch die Klavierbegleitung. Leider fehlt es mir da an Souveränität. Aber zusammen macht es trotzdem Freude.
Guckt mal, mein liebstes Buch, oben das dritte von rechts: Eine sehr umfassende Sammlung der gängigen Volkslieder mit Illustrationen von Tomi Ungerer.


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