Dienstag, 8. November 2011

kleines Plakatmuseum


Das ist mein Lieblingsplakat. Es wohnt schon sehr lange bei mir. Ich mag es so. Unten rechts steht "Berlin" drauf. Jede Wohnung, in der man es aufhängt, wird durch das Plakat ein wenig "Berlin".

Ich habe es immer gut behandelt. Habe es in stabilen Rollen transportiert. Habe mit Tesafilm seine Wunden versorgt, wenn es mal brenzlig geworden war. Viele Male ist das Plakat mit mir umgezogen und hat überall einen besonders netten Platz bekommen. Wo es hell ist und die Aussicht schön. In den Würzburger WGs hing es meist über dem Schreibtisch, einmal auch über dem Bett. In Hamburg dann über dem Sofa (blau ist einfach keine Farbe für ein Sofa!), rosa behintergrundet,...


...in der süddeutschen Mittelstadt zunächst wieder, wie gewohnt, über dem Schreibtisch,...


...und seit dem letzten Umzug nun ZUM ERSTEN MAL IN SEINEM LEBEN! neben der Treppe. Bitteschön:

Montag, 7. November 2011

ein Liebespaar...


... aus Herbstblättern hat das Lauselieschen gestern gebastelt. So schön!

Sonntag, 6. November 2011

Origami


Origami-Wochenende. Wir haben aber nicht gefaltet, sondern Blümchen ausgeschnitten, siehe oben. Es handelt sich um Abdeckungen für drei viel zu helle LED-Bodenleuchten in unserem Flur, die uns tagsüber geblendet und nachts die Tränen in die Augen getrieben haben. Weil die Birnen kaum Hitze erzeugen, konnten wir sie jetzt blümerant überkleben, d.h. ich habe geklebt und der Mann hat die Glasplatten beigetragen.

Da haben wir als Paar also mal so richtig was zusammen gemacht an diesem Wochenende  :-)


Und gestern war IKEA-Tag. Für den Sohn wurden drei weiße Banktruhen ins Haus geschafft, sieben Pakete insgesamt, von Regal 25 Fach 22 bis Regal 27 Fach 9 war ich unterwegs. Welches Gewürge! Zwei Bänke habe ich gestern noch aufgebaut, dann musste das Unternehmen wg. schwächelnden Akkuschraubers vorzeitig abgebrochen werden.

Also freuen wir uns zunächst nur am gelösten Lampenproblem und dem milde gefärbten Licht im Flur, das unserem trockenen Bildungsbürger-Ambiente am Abend nun einen Hauch von Etablissement verleiht.

Freitag, 4. November 2011

Büroschlaf


Heute eine Ansicht aus dem Schlafgemach. Diese Bilderserie in schwarzen Rahmen hing in unserem alten Haus im Arbeitszimmer. Deshalb ist der Mann bis heute nicht so glücklich darüber, sie nun neben dem Bett zu haben, denn: Sie gibt ihm das Gefühl, er würde im Büro schlafen.

Mir gefällt's aber gut, auf mich wirken die Bilder sehr beruhigend. Jedes einzelne hat eine schöne Bedeutung.

Die Vögel aus Handabdrücken habe ich mit der Liese gemacht, als sie noch ganz klein war. Um es so hinzubekommen, waren damals diverse Versuche nötig. Für alle, die es nachmachen wollen, hier die Großaufnahme:

Über den Liesenvögeln hängt ein Rabe von einem Berliner Maler, der NUR Rabenbilder malt. Der Körper von diesem ist aus dem Umriss von Taiwan entstanden. 

Auf einem Gemüsemarkt in Verona haben wir die beiden farbigen Drucke gekauft. Sie erinnern mich an unsere erste Reise zu viert (die Lauseliese war gerade ein paar Monate alt), zwei sehr schöne Wochen am Gardasee.   

Die Gruselhöhle rechts daneben habe ich mal in einem Seminar gezeichnet ("gestrichelt" trifft es besser), das kleine Bild ganz rechts hat der Mann geschenkt bekommen. Es zeigt die Würzburger Residenz. 

Ganz oben ein Dawanda-Fundstück, ein Linolschnitt von SiebenMorgen, deren Arbeiten es mir sehr angetan haben. Für dieses Bild brauche ich aber noch einen kleinere Rahmen, es geht in dem großen etwas unter.   

Und unten rechts im Eck das allertollste Bild, unser Fernseher  :-)  (damit auch mal jeder weiß, wo der bei uns steht). Ein großer Nachteil des sehr offenen Wohnens ist es, dass die gesamte Mannschaft beschallt wird, wenn die Liesen am Wochenende eine DVD sehen dürfen. Also mussten wir sie mit ihrem Gerät an den abgeschiedensten Ort des Hauses verbannen. Weil es ihnen im Schuppen zu ungemütlich war (kleiner Scherz), haben wir sie jetzt im Schlafzimmer sitzen, dem zweitabgeschiedensten Ort. 
Samstagmittag: Sohn ins Bett, Liesen ins Schlafzimmer, Film ab, Tür zu. Ruhe. Buch, Teetasse, Schokoriegel, Sofa. 

Super Lösung!   

Donnerstag, 3. November 2011

Wohnbücher heute

Wieder ein Lotta-Jansdotter-Buch erworben. Und schon gelesen. Dieses hier:


Es scheint ein Trend zu sein, dass sich Wohnbücher nicht mehr einfach nur mit Wohnen befassen, sondern gleich das komplette Lebensumfeld von konkreten Personen zeigen.

So sind in diesem Buch nicht nur Bilder aus Lottas Wohnung zu sehen, sondern auch welche von ihrem Mann (Nick), ihrem Sohn (August), ihrem Atelier (Studio) und vom Ordnungssystem in ihren Küchenschränken. Es werden Lieblingsrezepte veröffentlicht, Lotta empfiehlt Tischdekorationen und macht Vorschläge für Einladungskarten und Weihnachtsschmuck in der Wohnung.

Ein Gesamtpaket also, das sehr viel Einblick in den Alltag der Autorin zu geben scheint. Es ist ein Buch wie ein Blog. Ich komme mir ein bißchen voyeuristisch vor, wenn ich es lese. Gleichzeitig wirkt es aber so authentisch, dass es mich völlig in seinen Bann zieht. Also wie ein Blog (ein gutes).

Das Papier-Mobile rechts auf dem Cover habe ich übrigens auf meine Projekt-Liste gesetzt.

Mittwoch, 2. November 2011

tanzende Bässe

Ein sehr entspannter Teil meines Projektes "Englisch lernen" ist das Glotzen von englischsprachigen DVDs. Völlig angetan hat es mir die amerikanische Serie Mad Men, deren dritte Staffel ich gestern beendet und mir direkt die vierte bestellt habe. Hoffentlich ist die morgen da. (ich muss doch üben!  :-) 

Gerade im Moment genieße ich das angenehme Gefühl von Souveränität, das jeder kennt, der schon mal bei ebay das Rennen gemacht hat. Die Leuchte für den neuen Liesenschreibtisch ist seit wenigen Minuten ersteigert, eine simple Architektenlampe aus den 70ern. Orange, hatte ich früher auch (hatte jeder!). MUSSTE es jetzt wieder sein. Sentimental halt. Wenn sie bei mir angekommen ist, mach ich ein Bildchen davon.   

Zum Schluss gibt's heute noch das Lieblings-youtube-Orchester-Video der Liesen. Wenn sich die Kontrabässe drehen, schmeißen sie sich weg!



Dienstag, 1. November 2011

Elmar sei dank

Feiertag. Habe ich genutzt, um endlich hier im Arbeitszimmer die Notenregale aufzuräumen: Alles raus, sortieren, ausmisten, neue Kategorien bilden, Regalbretter unterteilen und beschriften (wennschon, dennschon), lose Blätter abheften, einräumen. Hat tatsächlich den kompletten Nachmittag gedauert und ein sehr gutes Gefühl hinterlassen.

Der Mann hat derweil Liesen und Sohn durch den Park gezogen. Und zwar im neuen Bollerwagen:


Dieses wunderbare Exemplar seiner Gattung hat der Mann vor kurzem auf dem Sperrmüll gefunden. Die Deichsel war abgebrochen, aber sonst alles tipptopp. Schick, stabil, rollt wie eine Eins.
Hatten wir erstmal in den Schuppen gestellt, wollten es bei Gelegenheit reparieren. Dann ist uns aber der freundliche Elmar zuvorgekommen, der zufällig Zeit hatte und den Wagen unaufgefordert in Ordnung gebracht hat (dankedankedankedankedanke).

Seitdem gibt es an der Bollerwagenfront kein Halten mehr. Das Teil ist täglich mit dabei, im Supermarkt, für Kindertransporte in der Nachbarschaft oder heute bei 7 Grad im Park, vollgestopft mit Decken und Kissen.
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