Mittwoch, 6. Februar 2013

Mit Mini-Farming ins Gartenjahr


Der Februar ist die Zeit, in der ich mich gerne mit dem kommenden Gartenjahr befasse. Gerade habe ich mich wieder mit verschiedenen Büchern und Heften auf dem Sofa stationiert und mache mir so meine Gedanken. 

Das sogenannte Mini-Farming scheint ja momentan ein großer Trend zu sein. Dabei geht es darum, aus dem normalen Hausgarten so viele Nahrungsmittel zu erwirtschaften, dass man dadurch den Bedarf der eigenen Familie abdecken kann. 

Dass wir uns hier vollständig autark machen, mit Obst, Gemüse, Bienenhonig und allerlei anderem, das sehe ich ja nun nicht. Laut Kraut & Rüben müsste allein der Kartoffelacker dann 40 qm groß sein, damit wir zu fünft rund ums Jahr daraus versorgt wären. So viel Arbeit will sich hier keiner mit dem Garten machen, zumal es darin ja auch so schon so manches zu tun gibt. Außerdem gehe ich auch ganz gerne mal auf den Wochenmarkt.

Trotzdem habe ich große Lust, bei dieser Mini-Farming-Bewegung dabei zu sein. Kräuter und Beerensträucher haben wir ja schon, außerdem sieben Apfelbäume und am eigenen Mus und Kuchen sehr viel Freude. Also auf zu weiteren Farming-Projekten! 







Mit Erbsen und Kartoffeln möchte ich es auf jeden Fall versuchen, im überschaubaren Rahmen. Vor der Arbeit mit Bienen habe ich zu viel Respekt, aber - JETZT KOMMT'S: Wir denken gerade ernsthaft über ein paar Hühnchen nach!

Liesen und Sohn haben nämlich - nach langem Kampf - die Haustierdebatte für sich entschieden und wir ihnen zugesagt, dass im Frühjahr Kaninchen im Garten Einzug halten dürfen. Auf der verwilderten Apfelwiese vor unserem Haus haben wir genug Platz für einen kleinen Stall und entsprechend Auslauf. 

Zu diesen Kaninchen, so denken wir, könnte dann ja gleich ein bisschen Federvieh mit angesiedelt werden. Wobei "wir" sich auf Liesen, Sohn und mich bezieht. Die Kinder wollen eigene Eier sammeln. Ich will Mini-Farming. 

Der Mann will sich's noch überlegen.  

Kommentare:

  1. Viel Spaß bei der Planung. Wir sind auch gerade mitten dabei unseren Garten neu zu planen.

    Liebe Grüsse
    Nicole

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  2. Prima, eigenes Gemüse ist super!!! Wir bewirtschaften schon seit einigen Jahren eine Parzelle beim Biobauern, von Anfang Mai bis Ende Oktober, denn unser Garten ist dafür zu klein :( Da wohnten bis vor kurzem auch Kaninchen, sind leider dem Marder zum Opfer gefallen :( Also, nachts immer schön in den Stall, zum Schlafen!!! Die buddeln sich sonst gerne unterirdische Schlafstetten und sind offensichtlich auch schon mal auf Nachtwanderung, wenn der Marder auf Jagd ist! Und Hühner sind auch Klasse :)))) Unsere Tochter hat vor 2 Jahren 6 Eier in einer kleinen Brutmaschine ausgebrütet, 100% Bruterfolg und schwups hatten wir einige Wochen 6 entzückende Hühner in unserem Minigarten herumstolzieren. Vielleicht poste ich demnächst mal ein paar Fotos von diesem aufregenden Projekt!
    Viel Spaß noch bei Deiner Planung, neidische Grüße, von Annette :)

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    1. ...bei uns ist übrigens immer der "Mann im Haus" die treibende Kraft! Ich bin eher die Skeptikerin! Aber, ich habe mich wirklich becircen lassen von diesen lustigen Tierchen :))) Nur Eier hatten wir nie :( Vorher musste sie dann doch umziehen und leben jetzt "glücklich und zufrieden" mit vielen anderen Hühnern zusammen!

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    2. Liebe Eva, vielleicht kannst Du Deinen Mann mit diesen Bildern überzeugen! http://annti2010.blogspot.com/2013/02/sue-huhner-heute-habe-ich-in-den.html
      LG von Annette

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    3. Oh, das ist eine wunderbare Geschichte mit der Brutmaschine! Woher bekommt man so ein Gerät? Kann man es ausleihen? Und zu welcher Jahreszeit wird das gemacht? Geht das noch nach Ostern? Denn in den Urlaub fahren kann man ja wohl nicht gut, während zuhause die Eier brüten, oder?

      Hach, süüüß, Eure Küken!

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    4. Hallo liebe Eva,
      wir haben unsere Eier Ostern bekommen! Es geht aber auch später, dann ist es draußen auch schon wärmer! Die Küken waren ca. 3 Wochen überwiegend im Haus mit der Rotlichtlampe!
      Die Brutmaschine haben wir von einem Hühnerzüchter ausgeliehen, der uns auch noch Tipps gegeben hat! Weitere Infos findet man auch im Internet, z.B. ist, neben der Temp., die Luftfeuchtigkeit total wichtig, wir hatten eine Wetterstation im Brutkasten :) und Schwämmchen die regelmäßig mit Wasser getränkt wurden! Außerdem müssen die Eier täglich gewendet werden!!! Viel Erfolg bei Euren Plänen :)
      LG, von Annette

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  3. Das macht bestimmt einen Heidenspaß! Muss gerade an Pettersson und Findus denken, wie sie den Hühnern in ihrem Garten hinterher jagen. Schöne Grüße, Wiebke

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    1. Ja, hier auch jede Menge Pettersson im Haus. Schöne Grüße auch an Dich!

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  4. Die Nachbarn meiner Eltern halten seit einem Jahr 6 Hühner, die ab und zu mal ausbüchsen und dann auch in den Nachbargärten umherspazieren. Ich finde die klasse und Eier legen sie auch (hab ich aber noch nicht probiert). Glücklich sind sie auf jeden Fall und es ist doch schön zu wissen, dass die Eier, die man isst, von glücklichen Hühnern kommen.
    Man muss sich nur überlegen, wie die Urlaubsbetreuung aussieht (bei den Nachbarn machen das andere Nachbarskinder zweimal am Tag) - aber wenn ihr eh Kaninchen anschafft, müsst ihr euch ja sowieso Gedanken machen.
    Übrigens habe ich in letzter Zeit oft gelesen, dass Kaninchen sehr viel Arbeit machen und gar nicht unbedingt für Kinder sooo geeignet sind. Ich bin ja Katzenfan ... ;-) Die sind (fast) anspruchslos :-)

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    1. Katzenfan bin ich auch - aber allergisch. Also wird es mit diesem pflegeleichten Haustier leider nichts. Um einen Hund kann sich hier niemand ausreichend kümmern, deshalb sind wir auf die Kleintiere verfallen.
      LG von eva...

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  5. Oh, das klingt echt aufregend!!! Wir haben leider gar keinen Garten, nur eine kleine Terrasse, ein absolut feucht-schattiges Eck... Bin gespannt wie es bei euch wird!
    Liebe Grüsse, Sabine

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    1. Ja, ich werde alles berichten! Bevor wir einen Stall bauen können müssen wir leider erst einen großen Gerümpelhaufen abtragen, der noch von unserem Bau vor drei Jahren (ähem) im Vorgarten lagert. Ist aber mal ein guter Anlass, da endlich aufzuräumen. LG

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  6. Wie schön, wenn man die Gartenmöglichkeiten dafür hat. Wenn, dann würde ich auch ein Minifarmer werden, denn das mit dem Ziehen in Kübeln, das will einfach nicht so richtig klappen...

    Lieber Gruß,
    Katja

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    1. Die kleinen Kirschtomaten gehen bei mir gut, die habe ich nach wie vor in den Kübeln. Angeblich soll es darin ja sogar mit Kartoffeln klappen, aber das habe ich noch nie probiert (sehe auf eine lange Schaffenszeit als Balkongärtnerin zurück :-)

      Liebe Grüße von eva...

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  7. Minifarming habe ich in meinem Garten der nur 70 qm groß ist praktiziert in dem ich statt Kirschlorbeer und Rhododendron (wie meine Nachbarn) einfach
    Feigen und Pfirsiche als Bäume und Heidelbeeren als Sträucher gepflanzt habe:)...und im Vorgarten war die interessanteste "Blume" eine Kartoffel ;).Aber da mir das nicht gereicht hat bin ich jetzt in einem Schrebergarten-Verein. Das ist bei uns nicht so pieffig wie man das allgemein so hört!, allerdings ist das seeehr abhänging vom Vorstand und den anderen Mitgliedern.
    Liebe Grüße von der Neuen auf Deiner Leserliste ----------;--@ Birgit

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  8. "Die Kinder wollen eigene Eier sammeln. Ich will Mini-Farming.

    Der Mann will sich's noch überlegen. "

    Hihihi genauso ists hier auch grade. Grüße aus der Nähe von Hamburg

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